Selfcare-Abend im Herbst: 7 kleine Rituale für zu Hause

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Jedes Jahr, wenn der Herbst näher rückt, spüre ich diese Vorfreude schon Wochen vorher. Ich packe den Tee wieder aus, hole die Teekanne aus dem Schrank, und im Kopf sehe ich mich schon mit einem guten Buch und einer kuscheligen Decke auf dem Sofa. Auch im Körper verändert sich etwas: Ich merke jedes Jahr aufs Neue, wie die Lust auf Ruhe wächst, wie ich mich regelrecht auf die langsamere Zeit freue.

So sehr ich mich darauf freue, passiert dann oft genau das Gegenteil. Zwischen allem, was ansteht, bleibt die Selfcare-Routine, die ich mir eigentlich vorgenommen hatte, still und leise auf der Strecke. Der Wunsch ist da, nur wird daraus im Alltag schnell ein zusätzlicher Punkt auf der Liste, für den am Ende doch keine Zeit bleibt.

Damit genau das nicht passiert, geht es in diesem Artikel nicht um ein großes Programm, sondern um kleine Dinge, die sich tatsächlich in einen normalen Abend einfügen lassen. Hier sind sieben, die bei mir funktionieren.

1. Ein warmes Fußbad, bevor die Füße kalt werden

Im Herbst sind Füße oft das Erste, was kalt wird, gerade wenn die Heizung noch nicht richtig läuft. Ein warmes Fußbad, zehn Minuten, mehr braucht es nicht, wirkt dem entgegen und ist gleichzeitig ein kleiner Übergang zwischen Tag und Abend. Danach creme ich mir die Füße mit Fresh Foot Balm* ein und ziehe kuschelige Socken an.

2. Handpflege als bewusster Moment, nicht nebenbei

Hände trocknen im Herbst und Winter besonders schnell aus, häufigeres Händewaschen, trockenere Luft, Kälte draußen. Statt Handcreme hastig zwischendurch aufzutragen, mache ich daraus abends einen eigenen kleinen Schritt: Ich nehme mir ein paar Minuten Zeit und massiere meine Hände ganz bewusst ein. Ich benutze dafür die Fresh intensive hand cream*, eine reichhaltige Pflege mit Urea, Ceramiden und Sheabutter, die speziell für sehr trockene, beanspruchte Hände gedacht ist.

3. Gedämpftes Licht statt Deckenlicht

Eine Lampe oder eine Kerze statt grellem Deckenlicht verändert die Stimmung eines Raums spürbar, und genau das signalisiert dem Körper, dass der Tag zu Ende geht. Ich habe das schon einmal ausführlicher beschrieben, warum das mehr ist als nur Atmosphäre, findest du im Artikel „Mach’s dir kuschlig: Die Psychologie hinter Geborgenheit im Herbst“.

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Selfcare Abend Herbst — Hand- und Fußpflege am Abend

4. Ein Lieblingstee und ein paar Seiten lesen, statt zu scrollen

Ich mache mir dafür einen Lieblingstee* und versuche, jeden Abend ein paar Seiten in einem guten Buch zu lesen, statt auf Social Media zu scrollen. Das dauert oft nicht länger als zehn Minuten, wirkt aber deutlich ruhiger als noch eine Runde durch den Feed, bevor die Augen sowieso zufallen.

5. Kurze Gesichtspflege statt Zehn-Schritte-Routine

Eine Gesichtspflege muss abends nicht aufwendig sein, um etwas zu bringen. Bei mir sind es insgesamt rund zehn Minuten: Reinigung, danach der Toner Calm, und ein paar Mal die Woche zusätzlich die Fresh overnight face treatment*, eine reichhaltige Nachtpflege, die ich mir nicht jeden Abend, aber regelmäßig gönne. Wichtig ist mir dabei vor allem, dass ich mir für diese Schritte tatsächlich einen Moment Zeit nehme, statt sie im Vorbeigehen zu erledigen.

6. Drei Sätze aufschreiben, bevor der Tag endet

Ein kurzer Rückblick auf den Tag hilft, im Kopf abzuschließen, statt Gedanken mit ins Bett zu nehmen. Es braucht dafür kein ausführliches Tagebuch, drei Sätze reichen oft schon: was war gut, was hat gestört, worauf freust du dich morgen. Ich benutze dafür ein einfaches Dankbarkeitstagebuch* mit festen, kurzen Fragen, das nimmt mir die Entscheidung ab, was und wie viel ich schreiben soll.

7. Lippenpflege, sobald die Heizungsluft da ist

Sobald die ersten Heizungen laufen, ist das bei mir jedes Jahr ein Thema: Meine Lippen müssen sich erst wieder umstellen und werden schnell trocken und rissig. Ein guter Lippenbalsam hilft mir dabei zuverlässig, ich trage ihn abends etwas großzügiger auf als tagsüber, fast wie eine kleine Nachtpflege nur für die Lippen. Ich benutze dafür den Fresh Lip Balm*, der genau in dieser Übergangszeit spürbar einen Unterschied macht.

Selfcare Abend im Herbst — 7 kleine Rituale

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Häufige Fragen zum Selfcare-Abend im Herbst

Muss ich alle sieben Rituale jeden Abend machen?

Nein, im Gegenteil. Die Liste ist als Auswahl gedacht, nicht als Pflichtprogramm. Zwei oder drei Rituale, die wirklich zu deinem Alltag passen, bringen meist mehr als der Versuch, alle sieben auf einmal umzusetzen.

Wie viel Zeit braucht ein Selfcare-Abend insgesamt?

Mit zwei bis drei der genannten Rituale liegst du meist bei 20 bis 30 Minuten insgesamt, verteilt über den Abend. Es geht nicht um einen großen Zeitblock, sondern um kleine, wiederkehrende Momente.

Muss ich für einen Selfcare-Abend bestimmte Produkte kaufen?

Nein. Die Wirkung der Rituale liegt vor allem darin, dass du dir bewusst Zeit nimmst, nicht in einem bestimmten Produkt. Die genannten Produkte sind das, was ich selbst benutze, sie sind aber austauschbar gegen das, was du bereits zu Hause hast.

Was, wenn ich abends einfach keine Energie mehr für Rituale habe?

Dann ist genau das ein guter Ausgangspunkt: ein einziges, sehr kleines Ritual, wie der Lippenbalsam am Abend, reicht völlig, um damit zu starten. Selfcare muss nicht aufwendig sein, um zu wirken.

Fazit

Ein Selfcare-Abend im Herbst braucht keine große Umstellung, sondern eher die Erlaubnis, ein paar Minuten bewusst für dich zu nutzen, statt sie versehentlich mit Nebensächlichkeiten zu füllen. Warme Füße, gepflegte Hände, gedämpftes Licht, ein bewusster Tee, ein kurzer Rückblick auf den Tag, das sind keine großen Dinge, aber sie summieren sich zu einem Abend, der sich anders anfühlt als einer, der einfach nur vorbeizieht.

P.S. Mehr zur Psychologie hinter dem Bedürfnis nach Wärme und Geborgenheit im Herbst findest du im Artikel „Mach’s dir kuschlig“, und mehr zum ayurvedischen Blick auf diese Jahreszeit im Artikel „Herbstanfang aus ayurvedischer Sicht“.

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Nicole von Wohlwärts
Gründerin von Wohlwärts, ausgebildete Achtsamkeits- und Resilienztrainerin sowie Ayurveda Life Style Coach, studiert nebenbei Psychologie (B.A., in Ausbildung). Sie schreibt aus der Praxis heraus: Als Mutter von drei Kindern weiß sie genau, wie wenig Zeit für Selbstfürsorge im echten Alltag oft bleibt, und genau daraus ist Wohlwärts entstanden.

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